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Bericht über den Apostelgottesdienst am 27. August in Athus

 

Am 27. August diente Apostel Jeannot Leibfried unseren Geschwistern in Athus. Mit eingeladen war die Gemeinde Differdange. Zur Überraschung vieler wurde dieser Gottesdienst durch den erst kürzlich gegründeten Chor der Gemeinde Athus umrahmt.

Als Grundlage für diesen Gottesdienst, verwendete der Apostel das Wort aus Matthäus 9, 36-38. Zu Beginn des Gottesdienstes erklärte der Apostel, dass dieses Wort im direkten Zusammenhang mit der Aussendung der 12 Apostel steht. Er gab den Aposteln dabei kein Regelbuch mit, wie sie sich in welcher Situation zu verhalten hätten, sondern zeigte es ihnen im Vorfeld durch sein Beispiel. Er ist das Vorbild, an dem sie sich damals und wir uns heute zu orientieren haben.

Der Apostel sprach von der Begebenheit, als der Turm von Siloah einstürzte und 18 Menschen dabei ihr Leben ließen. Es stand die Frage im Raum, ob diese mehr gesündigt hätten als alle anderen. Jesus antwortete und sagte: „Nein, sondern tut Buße“ (vgl. Lukas 13, 4.5). Wenn Jesus im Bibelwort von einer großen Ernte sprach, meinte er damit die ganze Menschheit, an der wir zu arbeiten haben. Dabei ist es nicht unsere Aufgabe zu urteilen, sondern den Menschen Jesus Christus nahezubringen.

Im Textwort wird beschrieben, wie Jesus durch Galiläa zog, lehrte, heilte und am Leid der Menschen Anteil nahm. Auch heute sieht er das Leid, die Sorgen und Mühen eines jeden einzelnen. Nun könnte man fragen, warum lindert er das Leid nicht? Das war nicht seine Aufgabe; er möchte dem Menschen eine Zukunft bereiten bei ihm in der Herrlichkeit. In Matthäus 13, 24-30 gab Jesus das Beispiel vom guten Samen sowie vom Unkraut. Als die Arbeiter das Unkraut bemerkten, wollten sie es gleich ausreißen. Aber der Herr sagte: Nein, lasst es wachsen. Bei der Ernte wird es dann ausgerauft und verbrannt werden“.

Dieses Bild zeigt, dass Jesus jedem eine Chance geben möchte, zu ihm zu finden. Er kam nicht um zu verurteilen, sondern zu helfen, den Menschen die Liebe Gottes zu zeigen und sie in sein Reich zu führen. Auch wenn es heute nicht möglich ist allen Menschen das Evangelium zu predigen, so wird dies im 1000jährigem Friedensreich geschehen, wo jeder noch zu Jesus finden kann.

Bischof Strobel und Bezirksältester Gehring unterstrichen die Gedanken des Apostels und wiesen darauf hin, dass es unsere Aufgabe sei, die Gelegenheiten, die wir bekommen, zu nutzen, um Gutes zu tun.

 

Text: Adon Wampach

Foto: Pascal Strobel

29. August 2025

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