Das Osterfest 2026 feierte Stammapostel Jean-Luc Schneider mit einem feierlichen Gottesdienst in der Kirche in Metz-Grigny. Eingeladen waren neben dem Bezirk Metz-Algrange auch die Bezirke Merlebach und Luxemburg. Darüber hinaus wurde der Gottesdienst nach Frankreich, Luxemburg, in die Romandie sowie nach Wallonien in Bild und Ton übertragen. Es war zugleich der letzte offizielle Besuch des Stammapostels in Frankreich, bevor er zu Pfingsten 2026 in den Ruhestand tritt.
Zur Einstimmung auf diesen besonderen Festtag fand bereits am Samstag, dem 4. April, eine Feierstunde in der Kirche statt. Umrahmt von Musik und Gesang stellten die Kinder die Osterereignisse auf bewegende Weise nach.
Den Höhepunkt des Wochenendes bildete der Ostergottesdienst des Stammapostels. Er stellte seine Predigt unter das Wort aus 2. Korinther 4,14:
„Denn wir wissen, dass der, der den Herrn Jesus auferweckt hat, wird uns auch auferwecken mit Jesus und wird uns vor sich stellen samt euch.“
In seiner Predigt betonte der Stammapostel, dass Ostern ein Fest der Freude ist. Durch die Auferstehung habe Gott bestätigt, dass Jesus Christus sein Sohn ist – der Messias, gesandt, um der Menschheit den Gott der Liebe, der Gnade und der Barmherzigkeit zu verkünden. Gott wünsche, dass sich die Menschen ihm zuwenden, um gerettet zu werden.
Zugleich verdeutliche Ostern die Macht Gottes: Niemand konnte die Auferstehung Jesu verhindern, obwohl sowohl weltliche als auch religiöse Mächte gegen ihn standen. Darüber hinaus sei eine tiefgreifende Veränderung sichtbar geworden: Die Begegnung mit dem Auferstandenen habe die Jünger nachhaltig verwandelt, weil die Kraft der Auferstehung in ihnen wirkte.
Diese Kraft ist bis heute unverändert wirksam. Niemand kann Gott daran hindern, seinen Erlösungsplan zu vollenden. Der Stammapostel rief die Gläubigen dazu auf, auch heute an die Auferstehung zu glauben – so wie es die ersten Christen getan haben. Dieser Glaube schenke Trost und Zuversicht in schweren Zeiten und gebe Hoffnung im Hinblick auf das Glaubensziel.
Weiter führte er aus, dass Jesus Christus seine Wiederkunft verheißen hat. An diesem Tag werde die Begegnung mit dem Auferstandenen auch bei den Gläubigen eine tiefgreifende Veränderung bewirken: Sie werden einen neuen Leib, ein neues Wesen sowie neue Kraft und Herrlichkeit empfangen.
Unter den Gästen befanden sich neben dem zuständigen Bezirksapostel Stefan Pöschel auch die Apostel Christophe Domenig, Opdenplatz und Jeannot Leibfried.
In seiner Co-Predigt unterstrich Bezirksapostel Pöschel die Kraft und Energie der Auferstehung und rief dazu auf, diese Energie in Licht, Wärme und Bewegung umzusetzen.
Text: Adon Wampach
Fotos: ENA France
