Rund 100 Jugendliche und Jugendbetreuer nutzten den Jugendauftakt-Gottesdienst am Sonntag, 19.1.2025, um sich zu einem gemeinsamen Wochenende in der Jugendfreizeitstätte Hattgenstein (Kirchenbezirk Trier) zu treffen.
Zeit für Gemeinschaft
Am Samstag, 18.01.2025, trafen sich ab 12 Uhr die Jugendlichen der Kirchenbezirke Luxemburg, Trier, Rheinpfalz und Saar-Pfalz. Nach einem kleinen Mittagssnack bezogen sie ihre Hütten und erkundeten das Gelände. Auf dem Programm standen zwei Chorproben, ein Mario-Kart-Turnier, das über das ganze Wochenende ausgetragen wurde, und nach Anbruch der Dunkelheit eine gemeinsame Fackelwanderung mit Geo-Caching. Beim anschließenden Lagerfeuer gab es Marshmallows und ausreichend Zeit, neue und alte Freunde wiederzusehen und neue Bekanntschaften zu knüpfen. Wem es draußen zu kalt wurde, ging in den Gemeinschaftsraum, um sich bei verschiedenen Spielen zu beteiligen. Trotz eisiger Temperaturen hielt es einige nicht davon ab, ausgiebig Fußball zu spielen und sich danach in den selbst beheizten Hütten wieder aufzuwärmen. Bis tief in die Nacht wurde gespielt, diskutiert, erzählt und gelacht.
Zeit für Gutes
Am nächsten Morgen wurden die Jugendlichen von einer schönen winterlichen Kulisse und den ersten Sonnenstrahlen begrüßt.
Nach dem Frühstück folgte der Umbau des Gemeinschaftsraums, in dem die Jugend mit einigen Tagesgästen den gemeinsamen Gottesdienst mit Bezirksapostel Stefan Pöschel erleben konnte. Dank technischer Unterstützung konnte der Gottesdienst aus der Gemeinde Gießen-Süd nach Hattgenstein per IPTV übertragen werden. Hier der Link zum Gottesdienst-Bericht:
Ausgehend vom Gleichnis vom „Barmherzigen Samariter“ [Bibelwort Lukas 10, 29+37: „Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: Wer ist denn mein Nächster? Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen!“] wurde besonders der Aspekt der Nächstenliebe und Barmherzigkeit in den Mittelpunkt gestellt, und aus der Frage „Wer ist mein Nächster?“ wurde „Wem kann ich ein Nächster sein?“. Der Bezirksapostel rief in Anlehnung an das Jahresmotto „Es ist Zeit, Gutes zu tun!“ dazu auf, aktiv zu werden, gemeinsam zu überlegen, wie und wo die Jugend, die Gemeinde, der Bezirk konkret helfen könne. Die mitdienende Priesterin Natascha Wagner gab der Jugend die Fragen „Wie kann ich ein Nächster für den anderen sein?“ und „Bist du noch sensibel für das Leid des andern?“ mit auf den Weg. Abgerundet wurde die Predigt durch den Beitrag von Apostel Otten und dem Gedanken: „Es war ein Mensch. Der Samariter hat keinen Unterschied gemacht, er half einfach.“
Nach dem Heiligen Abendmahl feierte der Bezirksapostel noch Heiliges Abendmahl für die Entschlafenen, das mit einem Gesangssolo musikalisch umrahmt wurde, endend mit den Worten: „Ich werde dich wiedersehn! Ach, wird das schön!“
Verabschiedung
Nach dem Erleben des Gottesdienstes wurde mithilfe vieler fleißiger Hände der Gemeinschaftssaal in wenigen Minuten wieder zum Speisesaal umfunktioniert, wo dann das Auftaktwochenende mit dem gemeinsamen Mittagessen und anschließendem Gruppenfoto im Freien gemütlich zu Ende ging.
Es war ein schönes und motivierendes Wochenende, das die Jugendlichen noch lange in ihren Herzen begleiten wird.
